Mittwoch, 27. August 2014

7. Tag: Karlovac - Bihać

Von Karlovac sind wir auf der stark befahrenen Hauptstraße Nummer 1 nach Süden geradelt, um möglichst bald nach Westen zum Grenzübergang bei Maljevac abzubiegen. Die Einreise nach Bosnien Herzogowina ging recht schnell über die Bühne. Keine Wartezeit, gelangweilte Beamte, bisschen Smalltalk und weiter.

Wir haben uns für die Route über Cazin entschieden, was den Nachteil eines größen Verkehrsaufkommens hat. Und den Vorteil, noch an der Burg Ostrožac (Ostrožac Castle) vorbeizukommen. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert erbaut, zwischen 1900 und 1906 von einem Abkömmling der Habsburg-Sippe erweitert und wird nun, im 21. Jahrhundert renoviert. Direkt hinter der Burg ging es dann in engen Serpentinen runter zum Fluss Una, dem wir bis Bihac gefolgt sind.
Auf der Brücke über den Fluss halten wir kurz an. Die Bilder, die sich auf den beiden Seiten zeigen, können unterschiedlicher nicht sein. Rechts: düstere Wolken. Links: blauer Himmel. Wir fahren nach rechts.


Mit Erreichen des Hotels hat es schlagartig angefangen zu gewittern: erst der Blitz, dann der Donner, dann der Stromausfall. Letzter hat am längsten angehalten, weswegen ich im Dunkeln geduscht habe.
Bihac selbst ist ähnlich wie Burg Ostrožac renovierungsbedürftig, hat aber ein ausgesprochen gutes Hotel mit einem ausgesprochen schlechtem Restaurant.

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