Dienstag, 28. August 2018

11. Tag: Scilla - Montalbano Elicona

Heute sind wir schon um 8.00 früh mit der Autofähre durch die Straße von Messina nach Sizilien übergesetzt. Dann ging es direkt 500 hm bergauf, um vom Ionischen Meer ans Thyrrenische Meer zu kommen. Eine wunderbare Strecke mit unglaublichem Panorama. Dann kamen aber ca 50 km Küsten-/Hauptstraße. Das war eine mittelgroße Katastrophe, viel zu enge Straßen für viel zu viel Verkehr. Jeder fährt wie er will und wo gerade Platz ist. Es gibt für mich keine erkennbare Regel, bzw. nur die Regel: wer zuerst fährt hat Recht. Also gilt auch für uns: Augen zu und durch. Und:.... es funktioniert. Obwohl überall wie wild gehupt wird, und mit wenig Abstand überholt wird, gibt es keine aggressiven Fahrer. Leben und Leben lassen ist die Devise. Trotzdem sind wir sehr froh endlich dem Kuestenbereich zu entkommen. Was allerdings bedeutet: knapp 900 Hm Anstieg in weniger als 18 km Länge. Zwischenanstiege nicht mitgerechnet. Bei (kurzen) Bereichen mit 13% Steigung versuche ich noch zu kämpfen. Bei 15% Steigung muss ich absteigen und schieben. Frank und Falko fahren die komplette Strecke. An den steilen Bereichen sind die beiden aber kaum schneller als ich beim Fahrradschieben. Allerdings werden die beiden morgen keinen Muskelkater im Schulterbereich haben. 
Belohnt werden wir mit einem wahnsinnig tollen Panorama, einem tollen Hotel und einem super Abendessen. Die Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit der Sizilianer ist gigantisch und lässt einen komplett vergessen, das die EU-Abgasnorm hier keinen interessiert. 


Kommentare:

  1. Marion führt das Peleton an.Gruss Tommy

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  2. Frage: Wer hat das Foto geschossen? Einer von den Autofahrern während des Überholens und gleichzeitigem Hupens?

    Gruß aus Mettingen

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  3. Hallo nach Mettingen,
    ja, gut beobachtet. Das Foto hat Daniel gemacht. Daniel radelte gerade von München zum Ätna, als wir uns getroffen haben. Mittlerweile war er oben auf dem Ätna und radelt zurück. Oder er liegt am Strand.

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