Donnerstag, 4. August 2011

7. Tag: Chisinau - Tiraspol.

Die Stadtausfahrt aus Chisinau war die erwartete Katastrophe: Irre viel
Verkehr, Rücksichtslosigkeit, grottenschlechte Straße und Fahrzeuge, die
besser ins Museum gehören. Insidertip: Wer aus Chisinau ausreisen
möchte, der sollte besser das Flugzeug nehmen, der Landweg ist nahezu
unpassierbar.
Ab Singera wurde die Straße deutlich besser, ab Anenli Noi nahm der
Verkehr deutlich ab, weil der Transitverkehr Transnistrien meidet. Die
ein, zwei Anstiege haben wir zügig abgeradelt.
Gegen Mittag sind wir nach Transnistrien eingereist, ein Land, das sei
mehreren Jahren de facto existiert, aber aufgrund der fehlenden
politischen Anerkennung dann doch nicht existiert. Bei der Einreise
wurde mir eine Aufenthaltsgenehmigung bis morgen 13:33 erteilt. Frank
stand in der Schlange hinter mir und darf bis 13:35 bleiben. Marion kann
sich morgen sogar bis 13:38 Zeit lassen. Die Einreise war eigentlich
vollkommen unkompliziert, die im Internet kursierenden Schauermärchen
können wir nicht bestätigen.

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