Freitag, 31. August 2012

16. Tag: Rozaje - Raska

Nach der Mittagspause ging es weiter abwärts nach Raska auf etwa 400mNN. Die Stadt ist touristisch eher ein Geheimtipp. Wir haben uns hier in Positon gebracht, um morgen nochmal auf knapp 1200mNN hochzujagen. Aber erstmal müssen wir uns an unserem ersten Abend in Serbien was zu Essen suchen.

16. Tag: Rozaje - Raska

Es ist manchmal schon erstaunlich, wie wenig Beton es bedarf, damit eine Brücke nicht zusammenbricht...

16. Tag: Rozaje - Raska

Am frühen Nachmittag sitzen wir in einem Café in Novi Pazar. Bis Raska sind es noch gut 20 km und wir haben gerade etwas zu essen bestellt.
Die heutige Etappe war bisher sehr schön. Im montenegrisch-serbischen Grenzgebiet fuhren wir zunächst durch eine spektakuläre Schlucht. Nach Erreichen der serbischen Grenze sind wir auf eine kleine Nebenstraße durchs serbische Hinterland abgebogen. Die letzten 20 km ging es nur noch bergab. Jetzt lassen wir es uns gutgehen.

Donnerstag, 30. August 2012

15. Tag: Peja - Rozaje

In Rozaje hsben wir Rainer aus Stuttgart getroffen. Seine diesjährige Radtour führt quer durch den Balkan (hier ist Rainer häufiger mit dem Rad unterwegs, er ist quasi Balkan- Rad-Experte) nach Istanbul. Klar, dass wir uns über die eine oder andere Strecke länger unterhalten haben.

15. Tag: Peja - Rozaje

Auf der Passhöhe gab es leider kein Schild, das den Pass als solchen kennzeichnet. Schade, so mussten wir die höchste Stelle, die wir in 15 Jahren europa-radtour.de erreicht haben, ohne Foto verlassen. Egal, dafür ein Foto vom Hotel, das uns positiv überrascht hat.

15. Tag: Peja - Rozaje

Kurz vor dem Anstieg auf 1800 mNN: die Verkehrsschilder raten zur Umkehr.

15. Tag: Peja - Rozaje

Heute standen nochmal über 1300 Hoehenmeter auf 1800 mNN auf unserem Programm. Dafür war die Etappe etwas kürzer, so dass wir schon gegen 14 Uhr im Hotel Rozaje waren. Der Anstieg war mit im Mittel 7% recht heftig, dafür war es aber recht kühl. Die Strasse war recht wenig befahren, die meisten uns überholenden Autos waren Deutsch-Kosovaren auf dem Weg nach Hause. Und die waren zum Einen erfreut, dass wir Ihr Land mit dem Fahrrad durchfahren, zum Anderen besorgt, ob wir auch genügend Getränke dabei hätten oder sie uns sonstwie helfen könnten. Auf der Passhöhe befand sich dann die Grenze zu Montenegro, wo wir eine Nacht verbringen werden, ehe es morgen nach Serbien geht.

Mittwoch, 29. August 2012

14. Tag: Vermice - Peja

Im Vergleich zu gestern war es heute eher harmlos: rund 700 Höhenmeter auf gut 100km. Die Strecke fûhrte am sogenannten "italian village" vorbei, dem westlichen Hauptquartier der KFOR- Truppen hier im Kosovo. Mit meinem Fahrradhelm war ich unpassend bekleidet: man trãgt hier Blauhelm.
Am Horizont wartet schon das nächste Gebirge: es geht hoch auf 1800 mNN.

Dienstag, 28. August 2012

13. Tag: Peshkopi - Vermice

Wie Frank bereits erwähnt hat, sind wir nicht die Straße am Fluß entlanggefahren sondern der Asphaltstraße durchs Gebirge gefolgt. Diese Strecke hat Steigungen von bis zu 14% auf Anstiegen von 400 Höhenmetern und führt auf eine Höhe von 1200 mNN. Die Aussicht ist gigantisch, die Straßenqualität gut. Die Etappe ist sehr anstrengend, aber für den, der weiß was er tut, machbar.

13. Tag: Peshkopi - Vermice

Heute Abend haben wir Albanien verlassen und sind in den Kosovo eingereist. Der Verkehr in Albanien war recht nervenaufreibend. Nicht, daß dort viel Verkehr war, nein. Das Problem liegt eher darin, daß der albanische Autofahrer beim Anblick eines schwächeren Verkehrsteilnehmers sofort auf die Hupe drückt. Gerade so, als ob es fürs Hupen Bonuspunkte in der Verkehrssünderdatei gibt. Je lauter und je länger, desto besser. Es gab aber auch viele junge Leute, die auf der langen Strecke durch das Gebirge angehalten und sich erkundigt haben, wie es uns geht und ob alles in Ordnung sei. Ich werde mich bemühen, letztete in Erinnerung zu behalten. Erwähnenswert ist auch der Lkw-Fahrer, der uns auf der Autobahn erst überholt hat, um dann auf der rechten Spur anzuhalten und uns Äpfel anzubieten. Nette Geste, nur die Autobahn schien und nicht der geeignete Ort zum Verspeisen von Äpfeln.
Der Rest ist schnell erzählt: bis Vermice (nördlich von Kuckes) waren knapp 2000 Höhenmeter zu bewältigen, das ist eigentlich zu viel. Daher gab es für alle als Vorspeise wieder mal eine Portion Nudeln extra, jetzt geht es ab ins Bett.

13. Tag: Peshkopi - Vermice

Da wir die Strecke aufgrund der Wegbeschaffenheit kurzfristig noch umplanen mussten, wurde es erheblich anstrengender als ursprünglich geplant. Die eigentlich geplante untere Strasse entpuppte sich als einspuriger Feldweg, von dem uns mehrfach abgeraten wurde. Durch Befahren der oberen Strassenverbindung sind wir auf insgesamt 2.000 Höhenmeter gekommen. Nach 14%-Steigungen kommen einem 9% und Gegenwind vergleichsweise angenehm vor. Fast genauso anstrengend war aber auch das Bergabfahren: die letzten Kilometer mussten wir auf staubiger Kiespiste auf 5 km/h runterbremsen.
Dafür wurden wir aber auch reichhaltig mit tollen Ausblicken auf die Gebirgswelt entschaedigt.

13. Tag: Peshkopi - Vermice

Nach einer anstrengenden Etappe befinden wir uns jetzt planmaessig im Hotel in Vermice (Kosovo) und haben schon zu Abend gegessen.
Für unterwegs hatten wir uns schon gestern Abend ausreichend mit Getränken versorgt, weil es angeblich unterwegs nichts zu kaufen gäbe. Ich hatte mich beispielsweise mit 7,16 Litern eingedeckt. Zum Glück war es nicht so heiß, dass auch weniger gereicht hätte.