Nach der Mittagspause ging es weiter nach Podčetrtek. Nach einigen Anstiegen sind wir dem Sotlatal im kroatisch-slowenischem Grenzgebiet gefolgt. Wir haben uns für die slowenische Seite entschieden, Kroatien kommt erst morgen dran. Wunderschöne Gegend hier! PS: heute hält der Duschkopf, aber mit knapp 65x65cm ist die Duschtasse recht klein. Aber man kann ja nicht alles haben.
Montag, 25. August 2014
5. Tag: Murska Sobota - Podčetrtek
Wir haben Murska Sobota bei kühlem, aber trockenem Wetter verlassen. Auf Nebenstraßen ging es weiter nach Süden und wir konnten zusehen, wie das Gelände um uns herum immer hügeliger wurde. Da heute nur 94 km zu fahren waren, konnten wir uns bereits nach 45 km in Ptuj zur Mittagspause in die Sonne setzen. Ptuj ist die älteste Stadtgemeinde Sloweniens und hat einen sehr schönen Marktplatz. Einen ähnlich alten Eindruck machten dummerweise auch die Backwaren, die wir in einer Bäckerei gekauft haben. Egal, dafür war der Kaffee im Cafe nebenan ausgezeichnet.
In Ptuj haben wir die Drau überquert, bemerkenswerterweise auf einer Fußgängern und Radfahrern vorbehaltenen Brücke, ganz ohne Autoverkehr. Slowenien fällt uns wiederholt als fahrradfreundlich auf.
Sonntag, 24. August 2014
4. Tag: Keszthely - Murska Sobota
Nein, wir sind noch nicht in Dubrovnik angekommen, und nein, es handelt sich nicht um einen Fehler bei der Handhabung des Navigationssystems: Bis Dubrovnik sind es noch einige Tagesetappen. Dobrovnik liegt in Slowenien und klingt nur zufällig wie unser diesjähriger Zielort.
4. Tag: Keszthely - Murska Sobota
Heute Abend haben wir mit einer Flasche slowenischem Merlot auf das Erreichen von Land Nummer 33 angestoßen: Slowenien.
Nach der Regenpause (siehe Foto) haben wir Ungarn auf einer halbwegs fertigen, aber für den Verkehr noch nicht freigegebenen Straße verlassen und sind nach Slowenien eingereist. Leider gab es an der Grenze (noch?) kein Länderschild mit den Schriftzug "Slowenien". Also sind wir ohne Foto weiter und 5 km später über die nächste Straße nochmal nach Ungarn rüber. Dank Schengen kein Problem, nur: auch dort kein Slowenien-Schild. Ärgerlich, dann müssen wir es bei der Ausreise nochmal versuchen.
Im weiteren Verlauf sind wir der Empfehlung eines Ehepaares aus dem Westerwald gefolgt und über gepflegte Radwege nach Murska Sobota gefahren. Die Radwege folgen nicht immer der Straße sondern führen mitunter quer durch ein Maisfeld und sind in hervorragendem Zustand.
Oft werde ich gefragt, ob ich für eine Fahrradreise noch einen Tipp zur Hand hätte, was man denn unbedingt für unterwegs mitnehmen solle. Hier meine Empfehlung, geprägt durch die letzten 48 Stunden: ein Radtrikot zum Wechseln, vernünftiges Regenzeug, eine Fahrradbrille und eine Duschstange. Die Duschstange habe ich dummerweise dieses Jahr nicht dabei. Aus irgendeinem Grund sind diese Dinger in unseren Unterkünften immer kaputt. Entweder rutscht der Duschkopf sofort auf Hüfthöhe runter oder er bleibt oben, knickt aber runter und bewässert die Wand. Gestern konnte ich den Duschschlauch noch mehrfach um die Duschstange wickeln, damit er oben bleibt. Heute fiel mir keine technische Lösung ein. Daher überlege ich, auf der nächsten Tour eine Duschstange mitzunehmen.