Entwarnung an der Essensfront. Nachdem wir zuletzt beim Abendessen etwas zu kurz gekommen sind, haben wir heute richtig zugelangt: Die Tourleitung hatte beschlossen, dass jeder Teilnehmer eine Pflicht-Pasta zur Vorspeise zu nehmen hat. So haben wir insgesamt 6 Hauptgerichte bestellt. Leider hat die Bedienung die Reihenfolge etwas durcheinander gebracht. Wir bekamen alle 6 Gerichte gleichzeitig. Unser Rumänisch ist leider nicht so gut, dass wir dieses Missverständnis haetten aufklaeren können, so mussten wir alles zusammen essen. Jetzt warten wir noch auf den Nachtisch.
Ein Wort noch zur Grenzkontrolle: Bei der Taschenkontrolle hätten fast meine Vitamintabletten dran glauben muessen, aber der Zöllner war gnädig. Etwas irritiert war ich, als er mich auf russisch nach Waffen fragte, aber seine dazugehörigen Gesten verstand ich dann doch. Ein Glück, dass wir auch dieses Jahr wieder auf Schusswaffen verzichtet haben.
Mittwoch, 3. August 2011
6. Tag: Husi - Chisinau
Übrigens, es gibt Neuigkeiten vom Gepäckträger. Zunächst bin ich in Husi
in einem Fahrradgeschäft abgewimmelt worden. Naja, es war kein
Fahrradgeschäft, sondern eher so ein Laden, der auch Fahrräder verkauft.
Als das nicht geklappt hat, habe ich einen Mechaniker von einem Bosch
Autoservice um Rat gefragt. Der hat die gebrochene Strebe an der
Bruchstelle abgeschnitten, das Ende flachgeklopft und ein Loch
reingebohrt. Jetzt war die Strebe 1cm zu kurz. Für diesen einen
Zentimeter hat er mir einen Adapter aus Stahlblech gebaut. Vorerst hält
das. Guter Mann. Letztlich sind es immer die Mechaniker, die das
Geschäft am Laufen halten.
in einem Fahrradgeschäft abgewimmelt worden. Naja, es war kein
Fahrradgeschäft, sondern eher so ein Laden, der auch Fahrräder verkauft.
Als das nicht geklappt hat, habe ich einen Mechaniker von einem Bosch
Autoservice um Rat gefragt. Der hat die gebrochene Strebe an der
Bruchstelle abgeschnitten, das Ende flachgeklopft und ein Loch
reingebohrt. Jetzt war die Strebe 1cm zu kurz. Für diesen einen
Zentimeter hat er mir einen Adapter aus Stahlblech gebaut. Vorerst hält
das. Guter Mann. Letztlich sind es immer die Mechaniker, die das
Geschäft am Laufen halten.
6. Tag: Husi - Chisinau
Gleich heute morgen ging die Affenhitze weiter. Und gegen Mittag wurde
es dann unnötigerweise noch heißer.
Von Husi bis zu Grenze zur Republik Moldau ging es recht zügig,
allerdings ist es dort deutlich hügeliger als gedacht. Bei der Einreise
mussten wir tatsächlich unsere Packtaschen öffnen. Marion und ich waren
vorbereitet und hatten unsere gebrauchten Socken ganz nach oben
sortiert. Da waren die Taschen auch schnell wieder zu.
Von Husi bis nach Hintesti war nur wenig Verkehr, allerdings war weder
Wetter noch Straßenbelag zum Fahrradfahren geeignet, Ab Hintesti nahm
der Verkehr dramatisch zu, nun waren weder Wetter, noch Straßenbelag,
noch Verkehr zum Radfahren geeignet.
Insidertip: Wenn jemand nach Chistinau reisen möchte (ich kann mir zwar
keinen Grund vorstellen), dann sollte er mit dem Flugzeug anreisen. Der
Landweg ist nicht zu empfehlen.
es dann unnötigerweise noch heißer.
Von Husi bis zu Grenze zur Republik Moldau ging es recht zügig,
allerdings ist es dort deutlich hügeliger als gedacht. Bei der Einreise
mussten wir tatsächlich unsere Packtaschen öffnen. Marion und ich waren
vorbereitet und hatten unsere gebrauchten Socken ganz nach oben
sortiert. Da waren die Taschen auch schnell wieder zu.
Von Husi bis nach Hintesti war nur wenig Verkehr, allerdings war weder
Wetter noch Straßenbelag zum Fahrradfahren geeignet, Ab Hintesti nahm
der Verkehr dramatisch zu, nun waren weder Wetter, noch Straßenbelag,
noch Verkehr zum Radfahren geeignet.
Insidertip: Wenn jemand nach Chistinau reisen möchte (ich kann mir zwar
keinen Grund vorstellen), dann sollte er mit dem Flugzeug anreisen. Der
Landweg ist nicht zu empfehlen.
6. Tag: Husi - Chisinau
Noch ein letztes Foto aus Rumänien. Mittlerweile sind wir schon in Land Nr. 22: Moldawien, bzw. Republik Moldau. Es ist superheiss hier, geht ständig bergauf und ab und wir haben Gegenwind. Aktuell sind wir bei km 61. Das ist erfolgreicher als "Schlank im Schlaf". Zumal auch das Abendessen in den letzten zwei Tagen zu wünschen ließ.
6. Tag: Husi - Chisinau
Bei dem off-highway Gerappel gestern kam es zu einem Bruch einer Strebe
an meinem Gepäckträger. Das Teil war wohl nicht richtig für
Schlechtwegstrecken abgesichert.
an meinem Gepäckträger. Das Teil war wohl nicht richtig für
Schlechtwegstrecken abgesichert.
Dienstag, 2. August 2011
5. Tag: Iasi - Husi
Gestern haben wir den Schwerverkehr gemieden, indem wir zick-zack um die
Hauptstraße herumgefahren sind. Heute haben wir eine andere Strategie
ausprobiert: Auf Nebenstraßen quer durchs Gebirge. War 'ne Superidee,
war auch supererfolgreich, was den Verkehr betrifft. Auf diesen Straßen
will nun wirklich keiner fahren, der keinen Dienstwagen hat. Schlechter
Asphalt mit riesigen Flicken, grobes Pflaster, Schotter, Kies. Alles,
was man unter seinem Fahrrad eigentlich nicht haben will, war da. Die
steilen Anstiege wurden so nicht gerade leichter.
Zu allem Überfluß kam ab Mittag auch noch eine Affenhitze dazu. Im
Vergleich zu gestern klingen 79 km wenig, aber es war deutlich
anstrengender. Trotzdem: Die Strecke war landschaftlich wahnsinnig
schön, wir können die Etappe für den nächsten Wochenendausflug nur
empfehlen.
Hauptstraße herumgefahren sind. Heute haben wir eine andere Strategie
ausprobiert: Auf Nebenstraßen quer durchs Gebirge. War 'ne Superidee,
war auch supererfolgreich, was den Verkehr betrifft. Auf diesen Straßen
will nun wirklich keiner fahren, der keinen Dienstwagen hat. Schlechter
Asphalt mit riesigen Flicken, grobes Pflaster, Schotter, Kies. Alles,
was man unter seinem Fahrrad eigentlich nicht haben will, war da. Die
steilen Anstiege wurden so nicht gerade leichter.
Zu allem Überfluß kam ab Mittag auch noch eine Affenhitze dazu. Im
Vergleich zu gestern klingen 79 km wenig, aber es war deutlich
anstrengender. Trotzdem: Die Strecke war landschaftlich wahnsinnig
schön, wir können die Etappe für den nächsten Wochenendausflug nur
empfehlen.
5. Tag: Iasi - Husi
Mittlerweile haben wir km 35 erreicht und es ist 12 Uhr. Zeit für unser Mittagessen. Leider ist die Auswahl im rumaenischen "Outback" recht gering, so dass es nur Kekse, Chips und Fanta gibt. Also alle gesunden Sachen, die einem die noetige Energie zum Fahrrad fahren geben.
5. Tag: Iasi - Husi
Wir kommen nur schleppend voran, denn es geht die ersten Kilometer nur bergauf. Auf halber Höhe ergibt sich ein weiter Blick ins Tal. Fast oben koennen wir noch auf Iasi gucken, aber hier sind wir schon zu geschafft um abzusteigen.
5. Tag: Iasi - Husi
während ich hier in Iasi beim Frühstück sitze, fahren draußen ständig
Straßenbahnen vorbei.
Stuttgarter Straßenbahnen. Teilweise in Stuttgarter Farben, teilweise
mit Werbeaufdruck. Ich frage mich allerdings, ob die Leute wirklich von
Iasi zum Seegmüller nach Stuttgart fahren.
Straßenbahnen vorbei.
Stuttgarter Straßenbahnen. Teilweise in Stuttgarter Farben, teilweise
mit Werbeaufdruck. Ich frage mich allerdings, ob die Leute wirklich von
Iasi zum Seegmüller nach Stuttgart fahren.
Montag, 1. August 2011
4. Tag: Targu Neamt - Iasi
Heute haben wir die ganze Bandbreite Rumäniens kennengelernt. Gut
ausgebaute Hauptstraßen und grenzwertige Lehmpisten mit scharfkantigen
Schottersteinen. Das Wetter schien an die Straßenqualität gekoppelt zu
sein, beides wurde im Verlauf des Tages immer schlechter. Die
Stadteinfahrt nach Iasi erfolgte entlang des Flusses, um den ruppigen
Stadtverkehr zu vermeiden. Da muss man sein Rad auch schon mal über
Eisenbahnschienen tragen. Und sich nicht wundern, dass in so manchem
Wohnviertel Hausschweine, Hühner, Gänse und weieres Getier den Weg
kreuzt. Trotz einer Etappenlänge von 126 km haben wir uns noch auf eine
kurze kulturelle Stadtbesichtigung begeben.
ausgebaute Hauptstraßen und grenzwertige Lehmpisten mit scharfkantigen
Schottersteinen. Das Wetter schien an die Straßenqualität gekoppelt zu
sein, beides wurde im Verlauf des Tages immer schlechter. Die
Stadteinfahrt nach Iasi erfolgte entlang des Flusses, um den ruppigen
Stadtverkehr zu vermeiden. Da muss man sein Rad auch schon mal über
Eisenbahnschienen tragen. Und sich nicht wundern, dass in so manchem
Wohnviertel Hausschweine, Hühner, Gänse und weieres Getier den Weg
kreuzt. Trotz einer Etappenlänge von 126 km haben wir uns noch auf eine
kurze kulturelle Stadtbesichtigung begeben.
4. Tag: Targu Neamt - Iasi
Wir hätten gewarnt sein sollen. Nachdem Falko bereits am ersten Tag so viel Spaß mit dem rumänischen Schlamm entwickelt hat, ließ er keine Gelegenheit verstreichen, uns auch in den Schlamm zu locken. Die anfänglich asphaltierte Nebenroute entpuppte sich als Lehmpiste mit mehreren großen Pfützen, die uns vor kleinere Probleme stellten. Mittlerweile sitzen wir aber nach 69 km ganz entspannt beim Mittagessen.
4. Tag: Targu Neamt - Iasi
Heute Morgen sind wir erstmals bei strahlendem Sonnenschein gestartet. Die Strecke führte uns zunächst über eine stark befahrene Straße, so dass wir froh waren, diese nach 40 km verlassen zu können. Anschließend hat Falko eine schöne Route an Sonnenblumenfeldern entlang ausgesucht.
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