Freitag, 22. August 2014

2. Tag: Budapest - Balatonalmadi

Nach 112 km und knapp 500 Höhenmetern haben wir unsere Pension am Plattensee erreicht. Der Tag heute war sehr abwechslungsreich, wir hatten alles dabei: Hauptstraße, Wirtschaftswege, Feldwege und Trampelpfade. Da es vor ein paar Tagen noch heftig geregnet hatte, mussten wir in schattigen Wäldern auch so manche Schlammpassage meistern. Jetzt geht es uns gut und wir freuen uns aufs Abendessen.

2. Tag: Budapest - Balatonalmadi


Die 112km zum Plattensee waren nicht sonderlich gebirgig und Gegenwind gab es auch nicht. Trotzdem sind wir ziemlich kaputt. Erschreckend. 
Das auf dem Foto ist übrigens nicht der Plattensee, sondern der kleine See etwas östlich davon. Der Plattensee sieht auch ganz anders aus: dunkle Wolken, ziemlich diesig und deutlich kälter.

Donnerstag, 21. August 2014

1. Tag: Anreise Budapest

Nach angenehmem Flug konnten wir gegen 15:30 Uhr mit der Tour beginnen. Um nicht dem Budapester Straßenverkehr ausgesetzt zu sein, haben wir jeden Meter Grünfläche genutzt, wie hier unmittelbar am Flughafenzubringer. Uns geht's super, wir sind nach 27 km gerade im Hotel angekommen und werden gleich etwas essen. Nachdem ich dachte, dass wir schon alle Arten von Unterkünften durch hätten, hat Falko doch noch etwas neues aufgetan: ein Autobahnhotel. Hoffen wir auf ein Nachtfahrverbot für LKWS in Ungarn.

Tourstart Frankfurt

Es geht vorran: Frank ist pünktlich angekommen, mein Versuch, ihm eine Luftpumpe zu verkaufen, ist am Preis gescheitert. Die Räder sind aufgegeben. Es kann losgehen.

Tourstart Bochum

So, gestern noch extra eine neue Luftpumpe gekauft, und heute liegt sie schon im Gleisbett des Essener Hauptbahnhofs. Sie ist mir beim Umsteigen in den IC runter gefallen. Sonst ist alles prima, abgesehen davon, dass ich schon durch den halben Zug laufen musste, weil mir die Schaffnerin versehentlich schon die Rückfahrt entwertet hat ...

Mittwoch, 20. August 2014

Tourvorbereitung beendet

Es geht los. Ausgerüstet mit vier verschiedenen Ladegeräten, 40m Luftpolsterfolie (Packmaterial für die Räder), vielen guten Wünschen und einigen nicht minder gutgemeinten Abschiedsgeschenken (allen voran zwei Päckchen Ahoi Brause für schlechte Zeiten von meinen fürsorglichen Kollegen), geht es los. Zunächst nur bis zum Bahnhof und weiter mit der Bahn zum Flughafen Frankfurt, wo wir morgen früh beim check in auf Frank treffen werden.

Freitag, 15. August 2014

Tourvorbereitung

Hallo erstmal. Dieses Jahr fahre ich auch wieder mit. Allerdings muss ich meine neue Rolle als bloßer Mitfahrer erst noch finden. Nach 15 Europa-Radtouren bleibt bei mir für Dinge wie Tourvorbereitung einfach keine Zeit, da ich mich mit dem Heranziehen des Nachwuchses beschäftige, der die Tour irgendwann hoffentlich fortführen wird. Wahrscheinlich dann, wenn wir in hohem Alter kurz vor Andorra gestrandet sind und den Anstieg nicht mehr schaffen. So ruht die Planung dieses Jahr hauptsächlich auf Falkos Schultern.
Gerade wollte ich aber wenigstens mal schauen, wo wir überhaupt hinfahren und habe mir Falkos Routenplanung bei RidewithGPS im Internet angeschaut. Überrascht habe ich festgestellt, dass die Strecken im Schnitt etwa 20-30 % kürzer sind als gewohnt. Mir stellte sich sofort die Frage, ob das Rücksichtnahme auf einen vollkommen untrainierten, zunehmend übergewichtigen und chronisch schlafdefizitären Familienvater ist, oder ob Falko sich einfach ein zusätzliches Polster für Verfahren und Planungsunwägbarkeiten eingebaut hat. Naja, ich fand's auf jeden Fall sehr umsichtig, denn in meinem Zustand kommen mir die kürzeren Strecken sehr gelegen.
Als ich so zum Seitenende scrolle entdecke ich, dass auf der Webseite die Entfernungsangaben nicht im metrischen System sondern in Meilen angegeben sind, was ich bei meinem Vergleich noch nicht berücksichtigt habe. Als nächstes werde ich jetzt mal bei google nachschauen, wie viele Meilen denn in einem Kilometer stecken ...

Sonntag, 3. August 2014

Die Vorbereitungen laufen

Die Vorbereitungen für die Tour 2014 laufen auf Hochtouren. Es sind nur noch gut 2 Wochen bis zum Start. Und dieses Jahr sind wir wieder zu Dritt! Daher wird es eine "echte" Fortsetzung der Europa-Radtour geben mit Start in Budapest! @Frank: wir freuen uns sehr, dass Du dieses Jahr wieder dabei bist :-) .

Sonntag, 15. September 2013

Tourende 2013

Mit der Ankunft in München beenden wir die Tour 2013. Die einzelnen Etappen waren wunderschön, die Westküste der USA ist beeindruckend. In Erinnerung bleiben auch die vielen netten Leute, die wir unterwegs getroffen haben. Paul hat in seinem Blog geschrieben, dass eine Reise weniger in Meilen als viel mehr anhand der gefundenen Freunde zu bemessen sei. So gesehen war die Reise definitiv ein Erfolg. 2014 geht es weiter, dann hoffentlich wieder zu dritt.

Abreisetag

In San Francisco haben wir uns noch zwei Tage die Stadt angesehen und in vielen Coffeeshops gesessen und Leute angeguckt. Dann der Rückflug: wer nicht bucht zur rechten Zeit, der halt fliegt was übrig bleibt. Zunächst mit United von San Francisco nach New York, dann mit Lufthansa weiter nach München. Der Abflug in SFO war um 07:05, die denkbar ungünstigste Zeit. Das Gepäck kann nicht am Vorabend aufgegeben werden und morgens macht der Inlandsterminal erst um 04:00 auf. Da die Räder noch verpackt werden müssen, wollen wir um 03:00 dort sein. Ein Hotel lohnt nicht, wir hängen über Nacht quälend lange Stunden am Flughafen rum. Das geringste Verkehrsaufkommen ist um 02:00 Uhr, man erkennt es daran, daß die Pfützen unter den Pissoirs leicht austrocknen. Die Aufgabe der Räder erfogt problemlos, pro Rad werden 130$ berechnet. Dann das gleiche Drama wie vor drei Wochen in Chicago: auch dieses Flugzeug ist nicht flugfähig, es werden Mechaniker gerufen, die sich im Cockpit zu schaffen machen. Wir starten mit fast zwei Stunden Verspätung. Zum Service während des Flugs: eine Flugbegleiterin hat einen Großteil der Zeit gestrickt. Meine Nachfrage wegen des Anschlußflugs interessiert hier niemanden wirklich. In New York bleiben 22 Minuten, um mit der Bahn das Terminal zu wechseln, durch die Sicherheitskontrolle zu gehen, auszureisen und den Flieger nach München zu finden. Von United kam keine Hilfe, aber vermutlich genau deswegen hat es auf die letzte Sekunde gereicht. Um so freundlicher der Empfang bei Lufthansa: dort hatte man uns erwartet und als wir nassgeschwitzt um die Ecke gerannt kamen, hat man die abgekämpfte Marion erstmal mit einem Glas Wasser wieder aufgepeppelt. Wir, das Gepäck und unsere Fahrräder sind pünktlich in München angekommen.

Donnerstag, 12. September 2013

Tag 21: Samuel Taylor State Park - San Francisco

Geschafft! Der letzte Tag entsprach jetzt den ersehnten 55 km ein- bzw. ausrollen. Schon 30 km vor San Francisco ist die Infrastruktur perfekt auf Radfahrer ausgerichtet. Es gibt aber auch sehr, sehr viele Radler - Touristen und Einheimische. Überall gibt es Fahrradshops und Coffeeshops, die Autofahrer nehmen viel Rücksicht, die Atmosphäre ist angenehm und entspannt. Ach ja, nicht zu vergessen: eine sehr reiche Gegend - viele teure deutsche Autos...
Auf der Golden Gate Bridge gibt es einen breiten Seitenstreifen für Fußgänger und Radfahrer, der aufgrund der vielen Touristen trotzdem zu schmall ist. In SF fahren wir 5km an der Bucht entlang auf breiten, autofreien Wegen Richtung Hotel. Selten soviel Spass beim Radfahren in Großstädten gehabt.
Ein perfekter Ausklang einer super Fahrradtour.
http://www.amerika-radtour.eu/index.php/en/touren-en/vancouver-san-francisco-en/141-2013-21-lagunitas-san-francisco

Tag 21: Samuel Taylor State Park -San Francisco

Die letzten Kilometer sind gefahren, die letzten Höhenmeter geschafft: Wir sind in San Francisco angekommen. Unterwegs gab es einen netten Coffeeshop nach dem anderen, so daß Marion am liebsten alle einmal ausprobiert hätte.
Da auf der Golden Gate Bridge der Fahrradstreifen in Richtung Süden gesperrt ist, mußten wir beim Wechsel auf die andere Fahrspur nochmal ordentlich Treppen steigen. Da man in San Francisco an jeder Straßenecke Fahrräder leihen kann, ist dieser eine Fahrstreifen stark befahren, insbesondere von sehr unsicher fahrenden Menschen, die seit Jahren kein Fahrrad mehr bedient haben. Nach der Brücke gab es dann ein entspanntes Ausrollen ins Stadtzentrum. San Francisco scheint eine der wenigen wirklich fahrradfreundlichen Städte zu sein.
http://www.amerika-radtour.eu/index.php/en/touren-en/vancouver-san-francisco-en/141-2013-21-lagunitas-san-francisco