Ein hartes Stück Arbeit mit viel Gegenwind heute. Eigentlich sollte die vorgelagerte Halbinsel den Wind verhindern, aber das wusste die Halbinsel wohl nicht. Aber auch das war kein Problem, da haben wir schon Schlimmeres erlebt.
Im Samuel Taylor State Park waren wir wieder räuberischen Waschbären ausgeliefert, aber diesmal hatten wir nichts essbares dabei. In der Nacht ist es mir gelungen, einen Waschbären zu fotographieren, das Foto werde ich allerdings erst in Deutschland einstellen. Nicht ganz so glimpflich ist eine andere Radfahrerin davongekommen: sie hat Ihre Lebensmittel über Nacht mit ins Zelt genommen, woraufhin ein Waschbär ein Loch ins Zelt gebissen hat und den Kopf reingesteckt hat. Mitten in der Nacht haben die zwei sich dann erschrocken angeguckt.
Mittwoch, 11. September 2013
Tag 20: Bodega Bay - Samuel Taylor State Park
Und was machen wir heute Nachmittag? Wir sitzen in einem Cafe mit InternetAnschluss 15 km vor unserem Campingplatz und es ist erst 14.00 Uhr. Aber das war trotzdem kein einfaches Ausrollen. Von Bodega Bay sind wir ins Landesinnere. Erwartet hatte ich weniger Wind, aber da habe ich mich gründlich getäuscht. Wir mussten/müssen mal wieder gegen heftigen Wind ankämpfen. Wenn man sich auf ein einfaches Ausrollen in den letzten 2 Tagen eingestellt hat, dann geht das ganz schön auf die Moral - aber Falko hält die Stimmung hoch :-)
Die Strecke heute geht durch viel Farmland. Statt Touristen gibt es viele Kühe, Schweine, Truthähne und Ziegen. Echtes Kontrastprogramm zur Küste.
So, jetzt geht es aber weiter, damit wir wenigstens einmal unser Zelt bei Tageslicht und ohne Regen aufbauen können.
Die Strecke heute geht durch viel Farmland. Statt Touristen gibt es viele Kühe, Schweine, Truthähne und Ziegen. Echtes Kontrastprogramm zur Küste.
So, jetzt geht es aber weiter, damit wir wenigstens einmal unser Zelt bei Tageslicht und ohne Regen aufbauen können.
Dienstag, 10. September 2013
Tag 19: Point Arena - Bodega Bay
Wetter und Gelände sind ideal. Zumindest für Seevögel, die in Kolonien die felsige Steilküste bevölkern. Für Radfahrer ist das Gelände nicht ganz so toll. Wieder ein langer Tag mit über 1000 Höhenmetern. Das mit der Höhe ist interessant: An der Küste hängt eine Nebelfront fest, die etwa 75 Meter hoch ist. Sobald man sich auf eine Höhe oberhalb der Nebelsuppe begibt, ist bestes Wetter: blauer Himmel und irre heiß. Wenn es bergab geht, dann fährt man wieder rein in den Nebel, es wird kalt und man sieht nichts. Das Foto ist auf 100m Höhe gemacht, der Nebel links verdeckt das tiefer liegende Meer.
Tag 19: Point Arena - Bodega Bay
Heute war der letzte anstrengende Tag mit ueber 100 km und 1165 Hm. Auch heute ging es wieder direkt an der Steilkueste entlang. Es kann einem schon mulmig werden, wenn man auf einer schmalen Strasse 200 Meter steil nach unten schauen kann. Ich habe da vorsichtshalber etwas mehr Platz zum Rand gelassen, zum Unmut der Autofahrer. Aufgrund des starken Nebels, der vom Pazifik hochquoll und den ganzen Tag anhielt, war die Touristenanzahl auf der Kuestenstrecke aber beschränkt. Weiter im Landesinnern muss es unerträglich heiss gewesen sein. Wir haben ein Münchener Ehepaar getroffen, die uns sagten, je heisser es im Hinterland waere, desto mehr Nebelschwaden ziehen vom Pazifik hoch.
Obwohl es hier so viele Touristen gibt, wirkt die ganze Kuestenregion sehr verschlafen. Das wir uns San Francisco nähern, merken wir aber an den stark ansteigenden Preisen. Morgen steht daher noch eine letzte Zeltuebernachtung an, bevor wir in SF ankommen.
Obwohl es hier so viele Touristen gibt, wirkt die ganze Kuestenregion sehr verschlafen. Das wir uns San Francisco nähern, merken wir aber an den stark ansteigenden Preisen. Morgen steht daher noch eine letzte Zeltuebernachtung an, bevor wir in SF ankommen.
Montag, 9. September 2013
Tag 18: Westport - Point Arena
Nachdem uns gestern die kalifornische Sonne getoastet hat, waren heute ideale Fahrradfahrbedingungen, da vom Pazifik her Nebelschwaden die Sonnenstrahlen abgeschirmt haben. Direkt an der Kueste war dichter Nebel, aber schon wenige Hoehenmeter entfernt wanderten diese Nebelschwaden mystisch durch die Landschaft. Diesen Eindruck kann man auf einem Foto gar nicht abbilden. Einen klaren Blick auf den Pazifik hatten wir aufgrund der Nebelschwaden selten, aber diese Augenblicke haben wir dann für Photos genutzt.
Obwohl wir absolut die 100 Hm nur einmal kurz überschritten haben, sind augrund der Steilkueste trotzdem wieder ueber 1100 Hm zustande gekommen. Meine Beine fühlen sich nach den Anstrengungen der letzten Tage wie Pudding an. Aber ich wurde heute Abend mit einem superschönen Hotel und einem sehr, sehr leckeren Abendessen (Seebarsch) belohnt und gehe daher zufrieden schlafen.

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a018-westport-point-arena.html
Obwohl wir absolut die 100 Hm nur einmal kurz überschritten haben, sind augrund der Steilkueste trotzdem wieder ueber 1100 Hm zustande gekommen. Meine Beine fühlen sich nach den Anstrengungen der letzten Tage wie Pudding an. Aber ich wurde heute Abend mit einem superschönen Hotel und einem sehr, sehr leckeren Abendessen (Seebarsch) belohnt und gehe daher zufrieden schlafen.

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a018-westport-point-arena.html
Tag 18: Westport - Point Arena
Heute wollte sich der Nebel, der vom Pazifik aufsteigt, nicht richtig auflösen. Manchmal gab der Dunst einen Blick auf das 100m unter uns liegende Meer frei - und an manch steiler Klippe zum Glück nicht. Klippe hoch, runter zum Meer und wieder zurück: in Summe waren es heute wieder mehr als 1100 Höhenmeter. Die heutige Etappe war wunderschön, blöd nur: mir geht dieser dämliche Schlager nicht mehr aus dem Kopf: Mendocino, Mendocino, ich fahre diesen Tag nach Me-en-do-cino . . .

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a018-westport-point-arena.html

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a018-westport-point-arena.html
Tag 18: Westport - Point Arena
Mendocino, Mendocino, ich fahre jeden Tag nach Me-än-do-tschino. . .
Wir haben soeben das Ortseingangsschild von Mendocino passiert. Ja, das gibt es wirklich, Michael Holm läßt grüßen. Ärgerlicherweise will mir dieser blöde Schlager nicht mehr aus dem Kopf gehen, hilfe! Am Ortseingangsschild von Mendocino klebt unten links ein Aufkleber mit dem Text "Nett hier. Aber waren Sie schon mal in Baden-Württemberg?"
Wir haben soeben das Ortseingangsschild von Mendocino passiert. Ja, das gibt es wirklich, Michael Holm läßt grüßen. Ärgerlicherweise will mir dieser blöde Schlager nicht mehr aus dem Kopf gehen, hilfe! Am Ortseingangsschild von Mendocino klebt unten links ein Aufkleber mit dem Text "Nett hier. Aber waren Sie schon mal in Baden-Württemberg?"
Sonntag, 8. September 2013
Tag 17: Myers Flat - Westport
Die Mittagssonne Kaliforniens zwingt uns zu einer verlängerten Nachmittagspause. Die 115 km mit 1250 Hm schaffen wir daher erst gegen 20.00 und bauen das Zelt im Halbdunckel auf. Wir haben einen Campingplatz direkt am Meer, aber können diesen Umstand aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht nutzen. Schade. Aber der Tag war so anstrengend, das wir einfach nur froh sind im Zelt zu liegen.
Auch Essenstechnisch war der Tag anstrengend: auf den letzten 85 km konnten wir mal wieder nur Schokoriegel, Chips und Cola kaufen. Eigentlich wollten wir zum Abendessen in das 1km entfernte Westport, aber wir haben uns dann doch auch für Abends für die Schoko und Co Variante entschieden.

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a017-myers-flat-westport.html
Auch Essenstechnisch war der Tag anstrengend: auf den letzten 85 km konnten wir mal wieder nur Schokoriegel, Chips und Cola kaufen. Eigentlich wollten wir zum Abendessen in das 1km entfernte Westport, aber wir haben uns dann doch auch für Abends für die Schoko und Co Variante entschieden.

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a017-myers-flat-westport.html
Tag 17: Myers Flat -Westport
Heute war einfach nur heiß und anstrengend. In Summe waren es 4000 Höhenmeter in vier Tagen und die Küste bleibt steil. Mir bleibt allerdings der Gegenwind ein Rätsel: rein statistisch betrachtet, sollte der Wind von hinten kommen. Irgendwas läuft hier falsch.
http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a017-myers-flat-westport.html
Samstag, 7. September 2013
Tag 16: Petrolia - Myers Flat
Auch der 2. Tag der Lost Coast Tour ist wunderbar und gleichzeitig anstrengend. Mit 850 Hm und 65 km Länge beenden wir den Tag in dem kleinen Ort Meyers Flat mitten auf der "Avenue of the Giants". Auch bei der 2. Begegnung mit den Riesenbaeumen ist der Eindruck gigantisch. Damit man mich auf dem Foto erkennt: ich bin der kleine vertikale Strich auf den der Pfeil zeigt. Seid wir die "Lost Coast" verlassen haben, nimmt die Touristenanzahl wieder stark zu. Trotzdem haben wir es geschafft wieder in einem Ort ohne Restaurant zu stranden, so dass wir auch weiterhin von kalten Snacks leben. Ich freue mich schon auf den nächsten warmen Burger...

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a016-petrolia-myers-flat.html

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a016-petrolia-myers-flat.html
Tag 16: Petrolia - Myers Flat
Der Weg zurück von der lost coast war mit einer weiteren Überquerung eines Bergrückens verbunden, diesmal ging es auf 820m hoch. Damit haben wir in zwei Tagen 2000 Höhenmeter gemacht. Die zweite Tageshälfte sind wir durch den Redwood Forest gafahren, in dem es wieder unzählige Riesenbäume zu bewundern gab.

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a016-petrolia-myers-flat.html

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Tag 15: Ferndale - Petrolia
Am Tag 15 haben wir uns für amerikanische Verhältnisse sehr weit von der Zivilisation entfernt: kein Highway, kein Restaurant, kein coffeeshop. Uns hat weniger als alle 30min. ein Auto überholt. Allerdings war die Strasse auch so schlecht, das sich hier kaum ein Tourist hin verirrt. Ich habe den Strassenzustand mit Russland und Ukraine verglichen. Aber Falko meint, ich übertreibe, so schlecht waren die Straßen in Russland nicht. Der Tag war sehr anstrengend mit ueber 1200 Hm. Wir haben den ganzen Tag für nur 60 km Strecke gebraucht. Teilweise wurde es so steil, dass wir nur noch schieben konnten. Und schieben bedeutet: man konnte nur den Fussballen abstellen, für die Ferse war es zu steil. Aber es hat sich gelohnt: es war ein wunderschöner Fahrradtag.
Aufgrund einiger Kommentare bzgl. der Zeltgroesse: Hier ein Bild im Aufbauzustand - nur das Innenzelt. In der Grundfläche passen exakt unsere beiden Isomatten hinein, sonst nichts!

http://www.amerika-radtour.eu/index.php/de/2013-vancouver-san-francisco-de/a015-ferndale-petrolia.html
Aufgrund einiger Kommentare bzgl. der Zeltgroesse: Hier ein Bild im Aufbauzustand - nur das Innenzelt. In der Grundfläche passen exakt unsere beiden Isomatten hinein, sonst nichts!

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